Der Bestand von Recall, ein Beratungsprojekt in Sachsen, das sich an Eltern von Jugendlichen wendet, die in die rechte Szene gerutscht sind, ist gefährdet, weil die Finanzierung ausläuft.
Als "symbolische Unterstützung" bezuschusst die Stadt Mannheim das antifaschistische Bündnis "Mannheim gegen Rechts" mit € 2.500,-- für seine Arbeit. Die Finanzierung des für den 20. März geplanten Kongresses ist damit gesichert.
Dies beschloss der Gemeinderat der Stadt Mannheim bei seiner jüngsten Sitzung.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. März 2010 um 17:59 Uhr
Der Bestand von Recall, ein Beratungsprojekt in Sachsen, das sich an Eltern von Jugendlichen wendet, die in die rechte Szene gerutscht sind, ist gefährdet, weil die Finanzierung ausläuft.
Sieben Beratungsstellen haben in den ostdeutschen Bundesländern in 2009 insgesamt 739 rechts-motivierte Gewaltdelikte mit 1669 Opfern dokumentiert. Diese zahl ist zwar niedriger als in den Jahren 2006 bis 2008 aber immer noch höher als in 2003 bis 2005.
auf der neuen Website des Projektes "Anti Faschismus 2.0".
Wie ersichtlich hat sich gegenüber unserem bisherigen Auftritt einiges verändert.
Insbesondere haben wir den Themen- und Tätigkeitsbereich unseres Projektes stark erweitert.
Unverändert bleibt der ehrenamtliche Charakter unseres Projektes, das nach wie vor offen auch für Beiträge von außerhalb unserer Redaktionsgruppe ist.
Für Anregungen und Kritik sind wir dankbar. Schreiben Sie uns einen Leserbrief (oberes Menue).
Ein Ergebnis kritischer Beiträge und der Diskussion darüber ist die Modifikation des Namens unseres Projektes und der Adresse dieser Website.
Der von uns geprägte Begriff Faschismus 2.0 steht für das Phänomen und die Vorgänge im Internet, mit denen wir uns befassen. Dass unser Projekt und die Website selbst diesen Namen tragen (trugen) führte zu Missverständnissen. Nach langen und gründlichen Diskussionen haben wir deshalb beschlossen, das Projekt "Anti - Faschismus 2.0" zu nennen und auch die Webadresse entsprechend auf www.antifaschismus2.de zu ändern.
Ein Erfolg unseres Projektes ist die Tatsache, dass der Begriff "Faschismus 2.0" sich innerhalb kürzester Zeit eingebürgert hat. Deshalb bleibt auch die alte Webadresse vorerst noch bestehen.
Neu ist auch, dass wir unsere Beiträge unter eine Creative-Common-Lizenz gestellt haben, womit wir den offenen Charakter unseres Projektes unterstreichen wollen. Wir freuen uns, wenn unsere Artikel übernommen und weiter verbreitet und unsere Website auf anderen Blogs und Websites verlinkt wird.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Januar 2010 um 17:19 Uhr
Wegen gefährlicher Körperverletzung ist ein Neonazi-Skinhead vom Wuppertaler Landgericht in erster Instanz zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden.
Die vom Parteivorstand der NPD eingesetzte Strategiekommission, die nach den Misserfolgen des letzten Jahres vor allem über Wege beraten soll, wie man die NPD-Politik wirksamer an das Wahlvolk verkauft, tagte erstmals am 16. und 17. Januar 2010.
Neben anderen aktiven Hip Hop Künstlern haben sich nun auch K.I.Z. zu Wort gemeldet. In einem kleinen Film auf YouTube, erklären die vier Berliner, warum es nach wie vor wichtig ist, gegen Nazis aufzustehen und vor Ort aktiv zu werden.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 09:05 Uhr
Am 24. und 25. April veranstaltet der VVN-BdA in Berlin seinen Kongress "Einspruch! Antifaschistische Positionen zur Geschichtspolitik - 65 Jahre nach dem Sieg über den Faschismus". Ende April wird auch die neue Wanderausstellung "Neofaschismus in Deutschland" der Öffentlichkeit vorgestellt.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. Februar 2010 um 15:58 Uhr
Der Mannheimer Stützpunkt des Beratungsnetzwerkes gegen Rechtsextremismus beginnt im Januar 2010 mit seiner Arbeit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten bei rechtsextremen Vorfällen Betroffene sowie Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen rechts engagieren wollen. Solche Vorfälle können beispielsweise rechtsextreme Propaganda an Schulen, Schmierereien im Stadtteil, rassistische Pöbeleien im Betrieb, Übergriffe oder Aufmärsche von Nazis in der Stadt sein.
Das Fiasko, in dem der geplante Aufmarsch von 6000 Neonazis am 13. Februar in Dresden endete, liegt den Rechten schwer im Magen. Etwa 12000 Antifaschistinnen und Antifaschisten hatten den Aufzug alter und neuer Faschisten mit einer Sitzblockade verhindert. Rechte Internetforen und Kommentarspalten einschlägiger Websites sind seither voll von haßerfüllten Beiträgen über eine angebliche »Kumpanei zwischen Antifa und Polizei«.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 20:47 Uhr
Einen Reader zum Workshop "Faschismus 2.0 - Faschistische Bestrebungen im WEB 2.0" beim Kongress Mannheim gegen Rechts hat die Redaktion Anti - Faschismus 2.0 zusammengestellt.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. Februar 2010 um 20:24 Uhr
"Macht euch frei vom (Un-)geist der Zeit" denn "Es geht letztendlich um den Fortbestand unseres Volkes". So beginnen die "Leitlinien für Deutsche", die auf einer rechtsextremistischen Website veröffentlicht sind. In diesen Leitlinien sind verhaltensanweisungen für wahre Patrioten festgelgt, geordnet nach 5 Ebenen.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. März 2010 um 21:23 Uhr
In den letzten Wochen häufen sich die Diskussionen um rassistische und gewaltverherrlichende Inhalte auf Facebook. Das soziale Netzwerk ist auf die Meldungen durch die AnwenderInnen angewiesen und erklärt, dass entsprechende Inhalte umgehend gesperrt werden.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. März 2010 um 17:49 Uhr
"Leider – und das ist mir unbegreiflich – sind wir noch immer nicht in der Lage, der braunen Horden wirklich Herr zu werden", mit diesen Worten forderte die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, die Politik am Holocaust-Gedenktag im bayrischen Landtag zum Kampf gegen Neonazi-Aufmärsche auf.