 Sven Lachhein studiert seit 2006 Philosophie, Neuere Geschichte und Germanistische Literaturwissenschaft an der Uni Jena. [1]
"tachles" berichtet, Sven L. habe 2007 als Referent bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für Freie Publizistik (GFP) mitgewirkt. [8] Die GFP ist Erkenntnissen des Verfassungsschutzes zufolge die größte rechtsextreme kulturpolitische Vereinigung in Deutschland. Ihr gehören insbesondere rechtsextreme Publizisten, Schriftsteller und Verleger an.
Obwohl - wie NPD-Blog schreibt - ein entsprechendes Tondokument vorliegt, bestreitet er allerdings seine Teilnahme. [2]
Desweiteren soll er regelmäßig gemeinsam mit führenden Nazis wie Gerhard Frey, dem Bundesvorsitzenden der DVU und Andreas Molau, Spitzenkandidat der NPD in Niedersachsen, auftreten. [4]
Bei einer Veranstaltung zu Ehren des Waffen-SS-Offiziers Erich Priebke soll der kettenrauchende Ärztesohn als Redner aufgetreten sein, was dieser allerdings bestreitet. [2] Auf Google findet man auch den Hinweis auf seine Teilnahme am gfp-Jahrestreffen:
sven lachhein: vernichtungspläne für deutschland · gfp-jahrestreffen mit verurteiltem waffen-ss-offizier priebke. 123people.com verweist auf Webseiten und ... www.123people.de/s/sven+lachhein
Über 123People wird auch ein Vortrag von ihm mit dem Titel "Vernichtungspläne für Deutschland" aufgelistet. [3] Der Vortrag ist aber in dem Nationalen Infoportal Widerstand.info, wo jener Link hinführt, nicht mehr zu finden. Stattdessen findet man diese rechtsextremistische Hetze ohne Autorenangabe u.a. hier. Auch auf anderen rechtsextremistischen Websites ist dieser Vortrag nach wie vor veröffentlicht.
Gemeinsam mit dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der NPD Thüringen Ralf Wohlleben soll Lachhein den Rudolf-Heß-Gedenkmarsch am 19. August 2006 in Jena angeführt haben. [4]
Er schreibt nicht nur für die neurechte Wochenzeitung "Junge Freiheit" [7] sondern soll auch für die NPD-Zeitung "Deutsche Stimme" tätig sein. [5]
Unter dem Pseudonym "Ulrich Bäcker" soll Lachhein das antisemitische und geschichtsrevisionistische Buch "Roosevelts Mordquartett" [6] veröffentlicht haben, in dem er den Krieg gegen Nazideutschland als "krankhafte Raserei" bezeichnet und den alliierten Streitmächten "Kastration, Sterilisation, Deportation, Zwangsarbeit, Ausrottung [...] gegen das deutsche Volk" unterstellt. [6]
Auf grin.com und auf hausarbeiten.de werden verschiedene historische Arbeiten, die er an der Universität Jena verfasst hat, angeboten. [9]
Auf my on-id wird er als "Freiberufler" geführt. [10]
[1] http://artthur.antifa.net/index.php?option=com_content&task=view&id=36&Itemid=26 [2] http://www.npd-blog.info/?p=721 [3] http://www.123people.de/s/sven+lachhein [4] http://artthur.antifa.net/index.php?option=com_content&task=view&id=36&Itemid=26 [5] http://artthur.antifa.net/index.php?option=com_content&task=view&id=36&Itemid=26 [6]http://www.ds-versand.de/product_info.php?info=p2981_Baecker--Ulrich--Roosevelts-Mordquartett.html&XTCsid=9klm2ig40rjdks8uhktph75057 [7] http://www.jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html [8] http://www.tachles.ch/nachricht-alt.411.0.html?tx_ttnews[tt_news]=3478&no_cache=1 [9] http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/92302.html und http://www.grin.com/profile/336972/sven-lachhein [10] http://sven-lachhein.myonid.de/
Nachtrag
Folgende E-Mail haben wir heute, 5.5.10, erhalten:
Sehr geehrter Herr Merling,
auf Ihrer Internetseite unter dem Link
http://www.faschismus2.de/index.php?option=com_content&view=article&id=329:lachhein-sven&catid=57:personen&Itemid=57
befindet sich ein Artikel über meine Person mit Portraitbild. Diesen haben Sie von der Internetseite www.artthur.antifa.net übernommen. Ich weise Sie darauf hin, daß gegen die Betreiber dieses Portals bereits Strafanzeige und Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Gera gestellt wurden. Darüber hinaus gab es im letzten Jahr vor dem LG Gera einen Prozeß in ähnlicher Sache, bei dem durch das Gericht festgestellt wurde, daß die Veröffentlichung solcher Behauptungen rechtswidrig sind. Ich bin weder politisch aktiv, noch gehöre ich einer der in dem von Ihnen veröffentlichten Artikel genannten Parteien bzw. Organisationen an. Daher bin ich weder eine Person der Zeitgeschichte noch sonst wie eine Person des öffentlichen Lebens. Von der Rechtswidrigkeit des von Ihnen veröffentlichten Artikels unter oben genanntem Link setze ich Sie hiermit in Kenntnis und fordere Sie auf, die mich betreffenden Behauptungen umgehend von Ihrer Internetseite vollständig zu löschen. Andernfalls sehe ich mich gezwungen, die Sache meinem Anwalt zur Klärung zu übergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Sven Lachhein
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