Antifaschismus 2.0

Verschwörungstheorien und Faschismus im Web 2.0

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Die verborgenen Hintergründe der Jane-Bürgermeister-Kampagne

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Wir veröffentlichen nachstehenden Artikel von Michael Leitner, auch wenn wir nicht mit allen seinen inhaltlichen Aussagen übereinstimmen und wir uns durchaus bewusst sind, dass seine Verbindungen in die Verschwörerszene durchaus kritisch zu sehen sind.

Es erschien uns jedoch wichtig, die von ihm hier aufgedeckten Hintergründe der Jane-Bürgermeister-Kampagne darzustellen.

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Harmlose oder nicht existente Viren wie H5N 1 („Vogelgrippe") und H 1 N 1 („Schweinegrippe") seien eine Bio-Waffe. Dies ist das Fundament der Strafanzeige, mit der Jane Bürgermeister (JB) seit Monaten die alternativen Medien überschwemmt.

Namhafte alternative Medienmacher haben sich dieser Per­son angenommen, JB dominiert derzeit die Kritik an der „Pandemie"-Impfung. Kein Zufall, sondern die perfekte Arbeit einer professionellen PR-Agentur, die sich mit der JB-Kampagne aus einem finanziellen Engpass zu befreien versucht!

 

Erstaunlich dabei ist, dass es niemandem unter den alternativen Wirklichkeitsmachern auffiel, wie absurd es ist, harmlose Viren als Bio-Waffe zu verkaufen. Ebenso hat sich niemand von Frau Bürgermeister Beweise für die angeblich in Impfstoffen enthaltenen Nano-Chips vorlegen zu lassen. Auch hat bis jetzt niemand Fakten von JB zu den angeblich in Griechenland, Schweiz und Frankreich geplanten Zwangsimpfungen verlangt. Statt dessen springen sie auf die JB-Welle auf und verbreiten falsche Informationen. Erste Aufgabe eines Journalisten aber ist es, Quellen zu prüfen und Behaup­tungen zu verifizieren. Und das hat im Fall JB keiner auch nur im Ansatz gemacht. Statt dessen hat jeder die Anzeige der JB für voll genommen und sie wieder und wieder unkritisch verbreitet.

 

JB ist ein Lottogewinn für die Verschwörungs-Industrie

Für den Verschwörungs-Boulevard ist JB (Video-Screenshot) genau das, was ein Amoklauf für die BILD-Zeitung ist: Ein unerschöpfliches Thema, von dem man Wochen oder Monate zehren kann. Aber man muss auch Verständnis aufbringen für die alternativen Medien! Seitdem auch noch der letzte Krümel der Twin Towers und 9-11 zum x-ten Mal verwurstet wurde, darbt eine ganze Branche an nahrhaften Sensationen. Die Gerüchteköche wärmen nur noch alte Mahlzeiten auf und kombinieren altbekannte Zutaten aus dem Meinungsarchiv immer wieder neu. Für die gesamte Verschwörungsindustrie kam das fett mit Unglaublichkeiten, Biowaffen und Nano-Chips angereicherte Verschwörungs-Kom­pott daher natürlich wie gerufen!
Der Marketing-Mechanismus der JB-Kampagne arbeitet dabei mit Mitteln, die denen der Impfindustrie genau gleichen: Es wird Angst vor nicht existenten Dingen gemacht! Und rein technisch ist der Unterschied zwischen einem „Pandemie"-Virus und einer virologischen Bio­Waffe ja auch eher eine Kleinigkeit. Pharma- wie Verschwörungsindustrie schüren also Ängste, um Kasse zu machen oder Aufmerksamkeit zu erhalten. Die einen in Form von verkauftem Tamiflu, Impfstoffen, Tests und die anderen mit JB-DVDs oder JB-Artikeln. Bei der Pharmaindustrie weiß man wenigstens, wo das abgezockte Geld landet, bei JB muss man mal fünf Minuten recherchieren, um zu erfahren, wohin die Spenden fließen!

JB ist das Produkt einer hoch spezialisieren PR-Agentur

Spendet man Geld für Jane Bürgermeister, die angeblich Ihren Job wegen ihrer Strafanzeige gegen den Impfstoffher­steller Baxter und diverse andere Personen und Institutionen verloren hat und wählt dabei die Zahlungsart PayPal, so stellt man erstaunlicher Weise folgendes fest: Das Geld geht nicht an Jane Bürgermeister, sondern an eine Firma namens Evolution Production GmbH (www.evoluti­on-production.ch , sie­he Screenshot rechts). Im folgenden werde ich die JB-Agentur der Einfachheit halber Evo­Pro nennen.

Gesellschafter sind ein Schwede namens Johan Niklasson und eine Öster­reicherin namens Marianne Thiel. Keine 24 Stunden nach einer Anf rage bei Herrn Niklasson bezüglich der Auffälligkeit bei den Spenden wurde theflucase.com, die Homepage der JB-Kampagne, plötzlich geändert: Spender sehen beim Zahlungs­vorgang mit PayPal jetzt nicht mehr, dass die Spenden an EvoPro fließen. Und von der Startseite hat man das Spendenbarometer, das bis dahin versuchte, die Men­schen zum Abdrücken von Geld zu animieren, eilig entfernt. Das von Niklasson vorgegebene Ziel ist, 75.000 $ in 30 Tagen abzugreifen. Innerhalb nur eines Tages hatte er schon 8.600 $ gesammelt, wenn ich die Grafik richtig interpretiere! Wir reden hier also nicht über Peanuts, sondern um das Erschleichen von Spenden in fast sechsstelliger Höhe pro Monat!

Gemischtwarenladen mutiert zur Propaganda-Maschine

EvoPro und dessen Chef Johan Niklasson haben bereits eine bewegte Geschich­te hinter sich, man hat schon einiges versucht, um an Geld zu kommen: Import und Export, Handel mit Gesundheitsartikeln, Verkauf von PC-Systemen und IT­-Dienstleistungen, Teilhaber-Aquise für das Schloss Glarisegg am Bodensee, wo die Firma auch die ersten Jahre ihren Sitz hatte und schließlich Social Media Marketing (SMM).
Unter SMM versteht man Propaganda, die nicht als solche zu erkennen ist und die von scheinbar unabhängigen Internet-Nutzern in sozialen Netzwerken wie Facebook, YouTube und Twitter verbreitet wird. Ziel einer erstklassigen SMM­Kampagne ist es, eine Eigendynamik anzustoßen, die das Projekt zu einem Hype steigert, Außenstehende zum Mitmachen animiert und die Propaganda zu einem Selbstläufer werden lässt. Natürlich ohne die Identität und die wirtschaftlichen Interessen des Auftraggebers ans Licht kommen zu lassen. SMM, das sind ver­deckte Operationen; die ultramoderne Werbung einer schönen neuen Welt, stets unter falscher Flagge, da der Auftraggeber im Dunklen bleibt.
Schauen wir mal bei Wikipedia nach, was die Ziele von Social Media Marketing sind, so werden die Ziele einer SMM­Kampagne wie folgt definiert:

  • Verbesserung der Besucherzahlen einer Internetseite
  • Akquise von Kunden
  • Aufbau und Pflege eines positiven Markenimages
  • Steigerung der Markenbekanntheit

Die für SMM benutzen Strategien umfassen dabei den Aufbau eigener Internet-Gemeinschaften, wo Menschen gratis aus Überzeugung mitarbeiten (Communities), hohe Trefferquoten bei Internet-Suchmaschinen, die Etablierung von an der Kampagne beteiligten Menschen gegenüber der Öffentlichkeit als Experten, die Schaffung eines eigenen Dienstes, der Neuigkeiten anbietet und die Kontaktpflege zu den Fans, die man gewonnen hat. Aus rein manipulativer und populisti­scher Perspektive muss man vor dem schwedischen Propagandameister Johan Niklasson und dem von ihm produzier­ten JB-Tsunami in tiefer Anerkennung den Hut ziehen. Und das meine ich ausnahmsweise mal nicht ironisch!
Fazit: Im Zeitalter des Web 2.0 ist die Matrix der Manipulation interaktiv geworden, jeder darf bei den Lügen mitma­chen, die uns davon abhalten, die Wahrheit zu sehen. Die Menschen selbst sind Teil der Manipulation, arbeiten selbst aktiv daran mit, dass sie für dumm verkauft werden. Schöne neue Welt!

Evolution Production: Nano-Chips gegen den drohenden Bankrott

Im Sommer 2009, als Jane Bürgermeister gerade Ihre substanzlose Strafanzeige auf den Verschwörungs-Boulevard schleuderte, die übrigens kurz danach von der Staatsanwaltschaft (StAw) in österreichischen Korneuburg zu Recht dem Altpapier übergeben wurde, hatte Johan Niklasson von EvoPro ein Problem: Es gab keine Aufträge, die ihn und seine Firma hätten über den Winter bringen können. Ob Niklasson daher die Kunstfigur JB konstruierte und eine schräge Schauspielerin rekrutierte oder ob sich hier zwei reale Personen gefunden haben, lässt sich nicht eruieren. Zu gründlich haben beide ihre Spuren im Internet verwischt.
Sowohl JB als auch Niklasson leugnen, miteinander innerhalb einer SMM-Kampagne zu arbeiten. Auch die Frage, ob JB eine reale Person ist oder ein Pseudonym, kann man nicht beantworten. Nicht einmal die StAw in Korneuburg hat die Identität der JB überprüft, die Dame sei den Ämtern in Österreich stets nur in schriftlicher Form begegnet. Man kann also Strafanzeigen erstatten und Dutzenden Journalisten Unglaulichkeiten auftischen, ohne ein einziges Mal die Echtheit der eigenen Identität beweisen zu müssen.

Eine Prise „Der dritte Mann"?

Nach eigenen Angaben wohnt JB in 1180 Wien, Gentzgasse 14/9/12. Das Haus ist ein Plattenbau im ansonsten eher gediegenen Wiener Botschafts­viertel. Auf dem Bewohner-Schild im Hausflur findet man keine Jane, wohl aber einen Dr. Mathias Bürgermeister. Über den, wie auch über JB, gibt es im Internet kein Foto, keine Informationen. Die einzigen Spuren, die JB im Netz hinterlassen hat, sind Artikel für Mainstream-Wissenschaftsmagazine. Fragt man dort nach, ob die Redaktion ein Foto von JB oder einen Lebenslauf hätte, so bekommt man die Auskunft, man habe dies mehrmals angefordert, aber nie bekommen. Honorare seien über Paypal gezahlt worden.

Letzter Ausweg Panikmache: Der wirtschaftliche Niedergang der Journalistin Jane Bürgermeister

Jane Bürgermeister hat als Journalistin für extrem Pharma-freundliche Wissenschaftsmagazine gearbeitet, darunter The Scientist und Nature. Sie war stets freiberuflich tätig, was allerdings auch gleich ihre Behauptung, wegen ihrer Strafan­zeige gekündigt worden zu sein, absurd erscheinen lässt: Freie Mitarbeiter kann man gar nicht kündigen, weil sie keine vertragliche Bindung an ihre Auftraggeber haben.
Die frühesten Artikel von JB, die sich finden lassen, stammen aus dem Jahr 2002. Sie war danach zunächst gut im Ge­schäft und hat viele Artikel verkauft. Das „Vogelgrippe-Jahr" 2006 aber war ein finanziell miserables Jahr mit nur 2 verkauften Artikeln, erst 2007 ging es wieder aufwärts. Sie fand im Magazin „RenewableEnergyWorld.com" einen neuen Abnehmer ihrer Artikel. Doch wie sie es schaffte, von acht verkauften Artikeln im Jahr 2009 zu leben, ist mir ein Rätsel. Von den Spenden, die jetzt rollen, lässt sich sicherlich besser leben, als mit ein paar Artikeln!

theflucase.com - „Nachrichten" aus der Anstalt

Die „Nachrichten", die auf JB‘s Seite angeboten werden, sind ein diffuser Mix aus Übertreibungen, Erfindungen, Absur­ditäten; serviert Seite an Seite mit inhaltlich völlig verdrehten Pressemeldungen, Halbwahrheiten und hier und dort einmal sogar korrekte Meldungen. Hier einige humoristische Höhepunkte des Schaffens von JB und Niklasson:

  • In Pandemrix sei die millionenfache (!) Dosis von „Verstärkerstoffen" enthalten, wie in den Impfstoffen, die während des ersten Golfkrieges ernste Symptome bei US- Soldaten verursachten.
  • Die Pandemie-Stufe 6 der WHO beinhalte die Ausrufung des Kriegsrechtes und Zwangsimpfungen.
  • Die Ablehnung von JB‘s Anzeige sei nur deshalb möglich gewesen, weil in Windeseile Posten bei Behörden neu vergeben wurden.
  • H 1 N 1 sei in folgendem Kontext zu sehen: Jay Rockefeller habe 2003 im US-Kongress eine Gesetzesvorlage mit der „unauffälligen" Nummer 666 erfolgreich eingebracht, die den Pharmakonzernen Steuergelder für die Entwicklung von biologischen Waffen in Virusform bewilligte.

Dass angesichts solchen Blödsinns mit Illuminaten-Sauce Menschen, die sich als Journalisten bezeichnen, nicht wenigstens etwas misstrauisch werden; sie sich mal eine einzige kritische Frage im Interview zutrauen oder sich zumindest mal einen einzigen Beweis für irgendeine der JB-Behauptungen vorlegen lassen - das sollte so manchen dazu anregen, mal über die Berufsethik und grundlegende handwerkliche Vorgehensweisen eines Journalisten nachzudenken. 
Meldet man sich im Diskussionsforum von JB‘s Webseite theflucase.com an, so bekommt man nach der Registrierung eine Bestätigungs-Email. Absender ist Meister Johann Niklasson höchstpersönlich! Auffallend auch, dass sich fast sämt­liche User, die sich stark im Diskussionsforum beteiligen, innerhalb von fünf Tagen dort zusammenfanden. Auch dies ist zu massiv, um Zufall zu sein und spricht für eine gut geplante Aktion. Einen Desinformations-Tsumani auf dem Hause EvoPro.

Diskreditierung der seriösen Impfkritik durch die JB-Kampagne

Um mehr über die Manipulationen des Johan Niklasson herauszubekommen, machte ich ihm unter falschem Namen ein Angebot: Ich machte ihm Komplimente zu seiner JB-Kampagne und bestellte bei ihm eine ähnliche Kampagne. Herr Niklasson roch jedoch den Braten und schaltete auf stur: Er wisse nicht, was ich mit der J B-Kampagne meinte. Ein recht ungewöhnliches Vorgehen für jemanden, der Webmaster der JB-Webseite ist, diese Domain besitzt und auf dessen Kon­to die Spenden via PayPal landen.
Auffällig auch, dass sämtliche von Johan Niklasson erworbenen Internet-Adressen mit Hilfe der Firma godaddy.com er­worben wurden. Über diesen Dienstleister wurden auch viele der wichtigen JB-Unterstützer-Domains gekauft. Bei der Vielfalt von Internet-Dienstleistern in einem extrem globalisierten Geschäftszweig wie dem Registrieren von Webad­ressen mit weltweit fast unendlich vielen Anbietern schon ein ziemlicher Zufall! Fast der gesamte Rest JB-freundlicher Seiten wurde bei domainsbyproxy.com registriert, die dem Inhaber der Internet-Seite völlige Anonymität garantieren. Man weiß also nicht, wer hinter diesen Seiten steckt. Wer weiß, vielleicht ist es sogar die PR-Abteilung eines Impfstoff­herstellers, die von JB und Niklasson gezielt Nebelkerzen zünden lässt.
Gemeinsam vollbringt die JB-Gemeinde eine sehr destruktive Aufgabe: Die sehr berechtigte Kritik an der Schweine­grippen-Impfung und an Impfungen im Allgemeinen in die Schmuddelecke der Verschwörungstheorien zu stellen. Stellt man die Standard-Frage von Verschwörungstheoretikern, wenn sie die Drahtzieher eines Komplottes zu identifizieren versuchen: „Cui bono?" (wem nützt das), so gibt es zwei Antworten: Die seriöse Impfkritik der Lächerlichkeit preis zu geben nützt natürlich der Pharmaindustrie, ihren Anteilseignern und Kreditgebern. Und die Strafanzeige nebst den daraus generierten Spenden nützen genau jener JB, sowie ihrem Propaganda-Minister Niklasson.

Die Affäre Bürgermeister - Eine konzertierte Aktion finsterer Hintermänner?

Natürlich kann ich nicht beweisen, dass JB eine Aktion des Establishments ist, die das Internet mit Schwachsinnsmeldun­gen überflutet. Dies würde mehrere Wochen Recherche vor Ort, langwierige Observationen und die Aquise legal nicht zu bekommender Informationen wie Kontoauszügen und Ähnlichem bedeuten. Dennoch gibt es einige Auffälligkeiten, die vermuten lassen, dass das Projekt von langer Hand geplant wurde:

  • Auf ihrer ersten, gerade frisch geschalteten Internet-Seite birdflu666.worldpress.com berichtet JB am 1 .7. 2009 um 5:15 h, dass sie Tags zuvor wegen ihrer Strafanzeige gekündigt worden sei.
  • Drei Stunden später findet sich dort ein „Jason" ein, der ihr anbietet, die Anzeige auf seinen Kanal auf Youtube hochzuladen.
  • Nach weiteren 2 Stunden empfiehlt Internet-Nutzer „rustysoul", einen eigenen Kanal auf YouTube zu eröffnen.
  • Von da an geht es Schlag auf Schlag, die ersten Spenden fließen und am 7. Juli meldet sich dann unser Freund Johan Niklasson unter seinem eigenen Namen zu Wort. Er stilisiert die Gefahr herbei, dass JB von Baxter beseitigt werden könnte, sieht aber eine Chance, den Bösewichten das Handwerk zu legen.
  • Am 8.7. bietet „kopyme" seine Dienste an, eine neue und bessere Webseite für JB zu machen. JB hatte aber ihren Niklasson schon gefunden oder aber die Zusammenarbeit war schon viel früher verabredet.

Das Zünden der JB-Kampagne am 1.Juli und der JB-Tsunami, der das Internet bis heute überrollt, ist mit jeder Faser SMM vom Feinsten. Da Herr Niklasson zu diesem Zeitpunkt keinen Klienten hatte und seit dem „ehrenamtlich" für JB arbeitet, so hat er sich mit dieser Kampagne zumindest eine Referenz in professioneller Desinformation von Feinsten erarbeitet, die in allerhöchsten Kreisen auf wohlwollende Kenntnisnahme gestoßen sein dürfte.

Die Argumente der JB - Offenbarungseid einer „Medizinjournalistin"

Ein Grund dafür, dass die Strafanzeige von Bürgermeister ein Fall fürs Altpapier ist, liegt in fundamentalen Wissenslü­cken dieser Person hinsichtlich Impfstoffen und Virologie. Da JB, die das Wort Vogelgrippe standhaft als Vögelgrippe ausspricht, aber neben ihrem seltsam aufgesetzt wirkenden deutschen Akzent perfekt Englisch spricht, sollten ihr wis­senschaftliche Publikationen oder Patentschriften vom Verständnis her eigentlich kein Problem bereiten.
Schaut man sich die Strafanzeige1 von JB mal an, so stellt sie darin folgende Behauptungen auf:
Beim Impfroduzenten Baxter habe es einen Laborunfall gegeben, wodurch 72kg Impfstoff mit lebendem und in höchstem Maße tödlichem H5N 1 verseucht worden seien.
Baxter habe das jetzige, im April ausgebrochene „Pandemie"-Virus bereits im Jahre 2008 patentiert. JB benutzt dies als Nachweis einer geplanten und von dunklen Mächten herbeigeführten Pandemie.
Pandemie-Impfstoffe seien bereits vor „Ausbruch" der „Pandemie" produziert worden.

Das angebliche Baxter-Patent über das „Schweinevirus"

Das Patent2 jedoch, auf dass sich JB bezieht, bezieht sich auf die Patentierung eines Impfstoff-Herstellungsverfahrens, das ganz allgemein die Produktion von Dutzenden Impfstoffen gegen Influenza-Viren beinhaltet, darunter auch mehrere H 1 N 1 -Varianten. Eine davon ist das schweinische Pandemiekonstrukt H 1 N 1, dass in einer früheren Inkarnation in den 1 970er Jahren in den USA zu einem Impfstoffskandal führte. Vom Patentieren eines Virus ist in diesem Patent nicht im Ansatz die Rede.
Fragt man bei JB nach und bittet sie, diesen Fehler zu revidieren, so passiert folgendes. Man erhält nach einigem Hin und Her, in dem JB nicht den Hauch von Einsicht zeigt, die Anschuldigung, man sei ein Agent von CIA und Pharmaindustrie, der den ganzen Skandal vertuschen wollte. Wenn man JB dann noch ironischer Weise zu der Enthüllung gratuliert, dass sie die Sache mit der CIA endlich ans Licht gebracht habe, wie es ein österreichischer Journalist von „Profil" gemacht hat, dann gibt es eine Neuauflage der Strafanzeige, wo dann Journalist, Herausgeber, Chefredakteur und Gründer des Magazin ebenfalls wegen des geplanten Völkermordes angezeigt werden. Wobei die Redaktionsputzfrau dem Verdacht der Verschwörung zum Völkermord vermutlich nur ganz knapp entronnen ist! Der Profil-Redakteur, der namentlich an dieser Stelle nicht genannt werden möchte, meinte über JB nur, dass diese Frau offenbar professionelle therapeutische Hilfe benötige. Hoffen wir, wenn er Recht hat, dass JB diese Hilfe sucht und auch findet!

Verdrehungen bei den „Verstärkerstoffen"

In Ihrer Strafanzeige behauptet JB, eine Baxter-Publikation im New England Journal of Medicine(NEJM)3 habe ergeben, dass Baxter festgestellt habe, dass Verstärker die Immunantwort nicht verbessern. Trotzdem füge Baxter seinen Impf­stoffen das extrem umstrittene Squalen der Sorte MF59 zu. MF 59 ist eine extrem zelltoxische und immuntoxische Substanz, keine Frage! Nun ist es aber leider eine Tatsache, dass Baxter seinen „Pandemie-Impfstoffen" im Unterschied zu anderen Herstellern wie z.B. GSK überhaupt kein Squalen hinzufügt! In der NEJM-Publikation geht es auch nicht um Squalen, sondern um das altbekannte Aluminium als Verstärker! So arbeitet niemand, der sich zu Recht als Journalist bezeichnet!
Der Pandemie-Impfstoff sei bereits vor der Pandemie produziert worden
Bei Grippe-Viren bezeichnen die Zahlen und Buchstaben, beispielsweise H5N 1, die Beschaffenheit der Virushülle. An diese Hülle haften Antikörper an, wobei die Schulmedizin nicht erklären kann, warum eine Impfung gegen eine alte „H5N 1 -Variante" nicht gegen eine neuere Variante helfen soll, das Immunsystem zu mobilisieren.
Bei Novartis, so behauptet JB, habe es eine Rückruf-Aktion beim „Pandemie"-Impfstoff gegeben, und zwar im Februar 2009, zwei Monate vor dem „Ausbruch" von H 1 N 1 in Mexiko. Dieser Rückruf betraf jedoch den normalen, saisonalen Grippe-Impfstoff, in dem bekannter Maßen ebenfalls eine H 1 N 1 -Komponente enthalten ist. H 1 N 1 -Varianten hat es aus der Sicht der Impfologie schon häufig gegeben, die bekanntesten sind die der spanischen Grippe und der Schweinegrip­pe von 1976. Fast in jedem Jahr sind übrigens H 1 N 1 -Varianten in den saisonalen Impfstoffen enthalten, aber bei JB wird dies plötzlich zu einer Intrige, die nur sie exklusiv enthüllt.
J B benutzt hier die absurden Behauptungen der Impfindustrie, verdreht sie so, wie sie es braucht, um innerhalb der schulmedizinischen Denkweise, über die sie nicht hinauskommt, ein Komplott zu konstruieren. Dass das aktuelle Pandemie-Virus nicht im Labor gezüchtet, sondern am PC konstruiert wurde, habe ich in früheren Veröffentlichungen bereits nachgewiesen.

Viren als Bio-Waffen

Andere Impfkritiker und auch meine Wenigkeit haben in mehreren Publikationen auf die Gefahren der neuen Verstärkerstoffe in vielen Pandemie-Impfstoffen hingewiesen. Bei JB jedoch hört es sich an, als wolle die WHO mit der Impfung 80-90% der Weltbevölkerung ausrotten. Ein Statement, dass man in dieser Übertreibung nicht ernst nehmen müsste, wenn nicht gerade JB‘s Videos auf YouTube von mehreren hunderttausend Menschen bereits angeschaut worden wären. 
Der Pandemie-Impfstoff „Pandemrix" von GSK, dessen Aufgabe es sei, Tod und Verderben zu bringen, müsse in den USA und der EU als Biokampfstoff („biodefense") gekennzeichnet werden und entsprechend gelagert werden. So zumindest behauptet das JB. Hier missversteht JB, die perfektes wissenschaftliches Englisch spricht und versteht, ganz bewusst das Wort „biodefense" falsch. „Biodefense" bedeutet „Abwehr gegen biologische Gefahren". Der schulmedizinischen Denke zufolge ist es nur logisch, im Pandemie-Fall stinknormale Impfstoffe als Maßnahme einer „biodefense" einzula­gern. Abgesehen davon ist „Pandemrix" in den USA, anders als in der EU, wegen des höchst umstrittenen „Verstärkers" Squalen überhaupt nicht zugelassen. Auch hier zeigt sich die „Qualität" von JB‘s Recherchen als ungenügend.
Das soll jetzt genügen, die substanzlose Anzeige von JB, mit der ihre steile Medienkarriere begonnen hat, im Mülleimer zu belassen! Fragt man JB‘s Propaganda-Minister Niklasson nach Beweisen für die mit seiner Hilfe massenhaft verbrei­teten Behauptungen, so macht sich der nicht viel Arbeit: Wenn man Beweise haben wolle, solle man die sich gefälligst selbst zusammensuchen.

Schlussfolgerungen aus dem Fall JB

Die viel gelobte Freiheit des Veröffentlichens von Informationen durch Jedermann via Internet entpuppt sich als zwei­schneidiges Schwert. Clevere Agenturen, gegen die die manipulativen Fähigkeiten eines Josef Goebbels ein Fliegendreck ist, haben längst erkannt, wie man heutzutage manipuliert und dabei unsichtbar bleibt: Man versetzt Menschen in Angst, appelliert an ihren Instinkt, die Welt vor einer Gefahr zu schützen, die es so gar nicht gibt, konstruiert einen Märtyrer in Form einer gehetzt wirkenden Frau, deren Makeup so aussieht, als habe sie sich auf der hastigen Flucht vor CIA-Agen­ten geschminkt und schon hat man ein Heer von Freiwilligen, die jede absurde Behauptung millionenfach verbreiten.
Dank copy & paste, diesem simplen Kopieren von Texten per Tastendruck, wurde von der JB-Kampagne ein großer Druck erzeugt, bis niemand mehr den Lügen von JB entrinnen konnte. Kettenbriefartig landeten die immer gleichen Ge­rüchte und Halbwahrheiten, gelegentlich vermischt mit einem Spritzer Wahrheit, im Posteingang von Internet-Nutzern. Weitergeleitet von Menschen, die glaubten, damit etwas Gutes zu tun und andere über wichtige Dinge zu informieren.

Fordern Sie Beweise von jedem, der Behauptungen aufstellt!

Eines, liebe Leser, haben Sie vielleicht an diesem Artikel vermisst: Den Beweis, dass die Sache mit den Chips in Impfungen nicht stimmt. Nun, vielleicht fragen Sie selber mal bei JB nach, ob sie ihnen mal einen Chip schickt oder Ihnen lieber gleich eine Impfspritze mit Chip zukommen lässt; vielleicht auch, ob sie Ihnen den Namen eines Menschen nennt, dem man einen solchen Chip eingeimpft hat. Denn beweisen, dass eine inhaltslose und beweisfreie Behauptung nicht stimmt, so etwas kann weder ich noch sonst jemand. Man kann auch nicht beweisen, dass es keine kleinen grünen Männchen auf dem Mars gibt, die virusförmige Köpfe haben. Man kann nur diejenigen, die so etwas behaupten, dazu auffordern, Beweise auf den Tisch zu legen oder aber die Klappe zu halten. Und genau bei dieser Aufgabe haben die Journalisten der alternativen Medien ausnahmslos komplett versagt.
Die alternativen Medien, Blogger und was es sonst noch so gibt im Web 2.0 - ein großer Teil von ihnen hat dabei gehol­fen, substanzlose Behauptungen massenhaft zu verbreiten, Menschen in Angst zu versetzen. Sie haben das Bewusstsein Ihrer Mitmenschen mit Desinformation zugemüllt und dabei vom zentralen Thema der „Pandemie" abgelenkt: Ein frei erfundenes Virus macht ordentlich Umsatz für für die Pharma-Mafia; es werden experimentelle Impfungen massenhaft angewendet, die massive gesundheitliche Schäden bis hin zum Tod verursachen können. Internet-User und alternative Medien haben sich dabei zu aktiven Mitarbeitern der größten Desinformationskampagne gemacht, die das Internet bis heute gesehen hat. Welchen Herren sie dabei unbewusst gedient haben; ob sie nur JB & ihrem Manager bei Scheffeln von Geld geholfen haben oder ob sie unbewusst zu ehrenamtlichen Helfern einer Desinformationskampagne von WHO & Pharmalobby geworden sind - das möge jemand anderes recherchieren, da für mich dieses Thema hiermit erledigt ist.
Oder vielleicht sollte ich mal selbst einen Hype konstruieren und zu Spenden aufrufen. Wie so etwas geht, das weiß ich ja jetzt. Bloß die Wahrheit kauft einem ja kaum eine Sau ab, es muss schon etwas heftig Sensationelles sein, damit genug Menschen anbeißen. Warum nicht gleich etwas frei erfinden? Der Fall JB zeigt ja, wie gut so etwas funktionieren kann!


1 .http://www.theflucase.com/downloads/Microsoft_Word__Osterreich_Anzeige_090723.pdf
2.Patent Baxter
3.http://content.nejm.org/cgi/content/short/358/24/2573

Michael Leitner ist freier Journalist und Filmemacher, seine aktuelle Produktion
befasst sich mit den neuen „Verstärkerstoffen " in Impfungen www.wunschfilme.net/vg.html .

http://virushauptquartier.de/JB.pdf

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. Dezember 2009 um 17:13 Uhr  

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Dass es Rechtsextremismus nicht nur in de realen Welt, sondern auch im Internet gibt, hat nun auch die Amadeu-Antonio-Stifrtung erkannt und unter der Schirmherrschaft von Henning Scherf das Projekt "Generation 50plus aktiv im Netz gegen Nazis" gegründet.
Anders als in ähnlichen Projekten soll älteren Menschen in Workshops nicht einfach nur das Internet näher gebracht sondern zugleich über die aktuellen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus aufgeklärt werden.

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